Tagebuch

Thüringen 2009

1.Tag, 21.05.2009 – Die Anreise!

 

Am 21.05.2009 erfolgte die Anreise aus insgesamt drei verschiedenen Richtungen. Die erste Gruppe traf sich, wie immer viel zu früh, um 07:15 Uhr am Coubertinplatz in der Nähe des Olympiastadions. Die Zweite Gruppe wurde in Trebbin an einem bekannten Möbelhaus aufgelesen. Dort wurde die erste und zweite Gruppe durch Jan und Berit mit einem „Entschuldigungszettel“ überrascht. Außerdem wurden auch alle noch mit heißem Kaffee versorgt. Die dritte Gruppe und die war viel schlauer, traf sich um 08:00 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz und fuhr dann direkt zum Frühstück in das NEUMARKTSTÜBCHEN nach Jüterbog. Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem ersten starken Regenguss ging die Route von Mauken über die Elbefähre Pretzsch in Richtung Leipzig. Dort auf die Autobahn bis zur Ausfahrt Weißenfels. Von dort auf die B 87 bis zum Autohof Mellingen wo unser Tourguide André und Jörg bereits auf uns wartete. Nach kurzer Pause und den ersten Schwielen am ……….. ging der Weg quer durch Thüringer Wald zu unserem Zielort dem Campingplatz Erlau.

Dort angekommen und der Materialverschleißenden Geländefahrt durch die Großbaustelle wurde auch gleich die erste Panne festgestellt. Raffel hatte mal wieder einen Platten, wir fragen uns warum eigentlich immer ER?? Aber gut, nach der ersten Aufregung und einer wohltuenden Dusche für den Popometer trafen wir uns alle bei Gulasch mit Nudeln in der Campingklause. Nach dem sättigenden Mal mussten sich die beiden Frischvermählten Jutta und Bernd erst mal mit Holzstammsägen vergnügen.

 

 

Kölner Schlägerei

Dauerbremslicht

 

 

2.Tag, 22.05.2009

Reifensuche im Internet schon vor dem Frühstück. Andrea, Raffel und Tatal meldeten sich für die heutige Tour ab, um einen neuen Reifen für die ZZR zu beschaffen. ????????

 

 

Nach einem guten Frühstück trommelte André die anderen Schäfchen zusammen. Alle trafen sich unter dem Terrassendach der Campingklause weil es regnete. Britta, Martin und Marco meldeten sich witterungsbedingt vorerst ab. Nach kurzer Diskussion machten wir uns auf den von André vorgezeichneten Weg zu unserem ersten Etappenziel, dem ehemaligen Grenzstädtchen Schalkau. Dort wurden wir vom Bürgermeister Herrn Zehner höchstpersönlich begrüßt. Der fuhr dann mit uns auf einer ziemlich holprigen Schotterstraße zu einem städtischen Kleinod, der Ruine „Schaumburg“. Sehr engagiert erzählte er uns über die Lage der Stadt, die während der DDR-Zeit im Grenzgebiet lag und nur mit Passierscheinen zu betreten war.  Über Entstehung und Niedergang der Schaumburg konnte er als Mitglied des Fördervereins sehr anschaulich berichten. Eine zünftige Thüringer Bratwurst im Brötchen auf die Hand und ein paar alkoholfreie Getränke gab es auf der Burgruine auch noch. Wir bedankten uns bei Herrn Zehner und übergaben Ihm einen Bildband von Berlin mit einer Widmung und den Unterschriften aller Teilnehmer. Ein Eisbecher im Restaurant am Fuße der Ruine rundete die Sache noch ab. Eigentlich wollten wir jetzt weiterfahren. Aber die Wegfahrsperre von Jörg´s Ducati wollte es nicht. Nach einer Überredungspause gab die Duc dann nach und sprang doch an. Bergab wurde die Schotterstrecke zum Problem. Jacqueline konnte ihre Bandit in einer Kurve nicht halten und legte sie auf die Seite. Unser Aushilfsbandit aus Griechenland „Kalle“ sprang sofort von seiner ZZR und half Jacqueline wieder auf die Beine und der Maschine auf die Räder. Leider fiel der Handbremshebel dieser Aktion zum Opfer. So konnte Sie nicht weiterfahren. Ohne lange zu überlegen montierte Ingo seinen Bremshebel an die Bandit und sagte: „ich bin hier hergekommen um zu fahren und nicht zum bremsen“. Unten am Fuße des Berges angekommen, beratschlagten wir wie es weitergehen sollte.

André führte die gelichtete Truppe weiter auf die vorher festgelegte Tour. Ingo, Jacqueline, Lars und Holger machten sich auf die Suche nach einem geeigneten Ersatzteil. Wir hatten noch Glück, dass es an einem Freitag passierte und die Werkstätten noch nicht geschlossen hatten. Die erste Werkstatt war eine reine Autobude. Die konnte uns aber eine Firma nennen, die auch Moppeds reparierte. Aber auch dort konnte uns nicht geholfen werden. Die aber, riefen in der nächstgelegenen Moppedwerkstatt an. „Na schick die mal her, wir werden schon irgendwie helfen können“ war wohl die Antwort am Telefon. Also die Adresse ins Navi eingespeist und ab nach Sonneberg. Also ohne Navi hätten wir diese Werkstatt nie gefunden.

Die lag ja nicht mal an einer Straße, weit auf dem Hinterhof völlig mit Gerümpel vollgestellt, sind wir erst einmal vorbeigefahren. Aber der Meister ging in´s Lager und brachte uns einen funkelnagelneuen Handbremshebel. Das der den überhaupt gefunden hat wunderte uns ein wenig - so wie der Hof aussah, sah auch die Werkstatt aus. Na egal, wir hatten einen Bremshebel, alles Andere war nebensächlich.

Die Andere Truppe mit André und Jörg an der Spitze befuhren indes die schönsten Straßen Thüringens.  ????????

 

 

 

- Unfall Kalle

- Unfall Koppi und außerdem hat er gehupt

- Grillen Geburtstag

 

3. Tag, 23.05.2009

Frühstück wie immer, für einige viel zu früh, aber wieder prima.

Diesmal waren alle Teilnehmer zur Abfahrt bereit. André hat wieder einmal eine prima tour zu unserem Zwischenziel, dem Grenzmuseum „Point Alpha“ ausgesucht. Nach einigen Missverständnissen am Grenzmuseum (wir hatten dort leider vorher nicht erkundet – sorry) haben wir endlich unseren Museumsführer gefunden. Er fuhr mit uns zu einem Grenzführungsturm und erklärte uns sehr bildlich und kompetent, wie die Situation an diesem Grenzabschnitt während des kalten Krieges und der Zeit der Wiedervereinigung war. Er wusste wovon er sprach, denn er war zu dieser Zeit Angehöriger des BGS.

Anschließend teilte sich die Gruppe. Die kleinere Truppe machte sich auf den Weg zum Steigerhaus, um bei der „Steigerwally“ Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Der Kuchen hatte zwar keinen Namen, aber er schmeckte ausgezeichnet.

Die zweite, größere Truppe fuhr die von André angeführte Tour zu Ende ??????

 

 

4. Tag, 24.05.2009 – Die Rückreise!

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