Tagebuch

Holstein 2008

Verspäteter Tourbericht                               

Himmelfahrtstour der IRON RIDRES 2008 nach Holstein!

Autor : Holger - alias Iron Wolf, April 2009

01.05.2008, Maifeiertag und Himmelfahrt - zwei Feiertage an einem – gibt es wohl nicht so oft.

 Eigentlich sah es vor der Fahrt in diesem Jahr nicht gut aus. Keiner aus der alten Garde wollte sich an das  Steuer des Autos setzen, um die hier und da notwendigen Utensilien zu transportieren. Alle haben inzwischen selbst einen Führerschein und ein Mopped. Die Rettung kam in Form meiner ältesten Tochter Diana, die sich bereit erklärte, dass Auto zu bewegen. Vielen Dank dafür. Natürlich hat sie sich auch ein paar Moppedklamotten und einen Helm besorgt, um auf den Touren vor Ort mal auf dem einen oder anderen Mopped mitzufahren.

Abfahrt war wieder einmal der Coubertinplatz in Berlin-Charlottenburg. Leichter Nieselregen. Nach kurzem Trip auf der Autobahn trafen wir den Rest der Truppe auf dem Autohof „Oberkrämer“ an der A 10. Auf kürzestem Weg ging es dann nach Bantikow, wo wir im „Hotel am Untersee“ ein sehr gutes Frühstücksbuffet vorfanden. In guter Stimmung und mit Blick auf den See, genossen wir die Pause. IRON RIDERS-Gesamturteil : Empfehlenswert !  Nach dem Frühstück, es hat aufgehört zu regnen, fuhr es sich gleich viel besser. Also weiter auf der B 5 in Richtung Norden bis zur A 24. Dann „freie Jagd“ bis zum Rasthof Gudow an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze. Raucherpause, bis auch die letzten Bummler aufgeholt haben. An der Abfahrt Schwarzenbek/ Grande ein kurzes Stück auf der B 404 die dann zur A 21 wird. Kurz vor Kiel verließen wir endgültig die Autobahn und trafen uns mit unserem Tourguide Carsten, der uns auch die nächsten Tage ausgezeichnet geführt hat. Gut eine halbe Stunde später trafen wir in unserer Unterkunft „Suckow´s Gasthof“ in Probsteierhagen ein und bezogen erst mal unsere Zimmer. Die Wirtsleute Marion und Thomas, stellten uns einen Bierwagen und den Grill zur Verfügung. Die „jüngeren Teilnehmer“ brachten die Grillkohle zum glühen und versorgten uns mit allerlei Kulinarischem. Nach einem gelungenen Abend mit „Selbstverköstigung“ verschlug es die Meisten schon bei Zeiten in die Koje. Nur der harte Kern, der hielt wieder bis zum Schluss aus und beräumte die Aktionsfläche.

Freitag, 02.05.2008 - Frühstück im Hotel – Spitze – es fehlte nichts! Der Berliner sagt da einfach „Dufte“! Anschließend kam Carsten und führte uns durch die Probstei und Ostholstein. Keiner von uns konnte sich vorstellen, dass es im Norden so schöne Moppedstrecken gibt. Allerdings ist Carsten manchmal auch an Ecken abgebogen wo keiner von uns freiwillig entlanggefahren wäre. Aber gerade das war es, was die Faszination dieses Tages ausmachte.

Zwischenstation im „Café am Kellersee“. Ausgezeichnete Aussicht von der Terrasse, aber das war es auch schon. Der Kaffee kam erst nach 45 Minuten, der Kuchen in Abständen und die Kassiererin noch später. IRON RIDRES-Gesamturteil :  Nicht Empfehlenswert !!  Aber es war ja nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum U-Boot Museum nach Laboe. Das war wohl auch nicht Jedermanns Sache, aber die meisten Moppedfahrer und Moppedfahrerinnen kamen wohl auf ihre Kosten. Am späten Nachmittag sind einige noch auf eigene Faust losgefahren um die Gegend zu erkunden. Am meisten Spaß hatte wohl Diana an diesem Tag - das erste Mal seit Jahren wieder als Fahrer auf einem Motorrad – das Grinsen in Ihrem Gesicht sehe ich heute noch. Wo das wohl noch hinführt??

Der Abend begann mit einem phantastischen Vier-Gänge-Menü. Das erste Mal seit wir gemeinsam unsere Himmelfahrttour machen - also seit 2001 – hatte keiner etwas am Essen auszusetzen. Herzlichen Glückwunsch an das Team des Hotels. Wer kann das noch toppen?

Samstag, 03.05.2008 - Frühstück im Hotel – wie gestern, einfach Klasse. Dann war wieder der Tourguide gefragt, und der machte auch heute einen prima Job. Außerdem begleitete uns der Wirt Thomas zu einem Bauern, der alte Traktoren sammelt und restauriert. Da waren Lars und Ingo in ihrem Element. Fragen über Fragen, wenn der Landwirt bis heute noch keine Löcher im Bauch hatte – jetzt hat er welche. Aber er hatte wohl auch selten so kompetente Gesprächspartner und es bereitete ihm sichtlich Vergnügen mit den Beiden zu fachsimpeln. Nach einer kurzen Tour lotste uns der Carsten ins „Café Zeith“. Erstklassige Torten, bester  Kuchen, ein Spitzenkaffee sowie eine freundliche und schnelle Bedienung  machten den Aufenthalt  äußerst angenehm.                                                                  

IRON RIDERS –Gesamturteil:  Sehr Empfehlenswert !!

Der letzte Abend begann. Die Wirtsleute Marion und Thomas hatten uns für heute Abend ein norddeutsches Überraschungsmenü versprochen. Und da war er, der Punkt auf dem „i“ . Der vorherige Abend ging doch noch zu toppen. Das Abendessen nahm kein Ende. Marion stellte immer wieder eine neue Platte mit verschiedenen, von Thomas hergestellten, Fischleckereien auf die Tafel. Zum Schluss ging einfach nichts mehr hinein. Auch diejenigen die keinen Fisch mögen sind kulinarisch verwöhnt worden. Schade, dass  wir morgen schon wieder abreisen – hier könnten wir es noch eine Weile aushalten.   IRON RIDERS – Gesamturteil :  Äußerst Empfehlenswert mit Auszeichnung !!    

Sonntag, prima Frühstück im  „Gasthof Suckow“,  der uns so ans Herz gewachsen ist.               Herzliche Verabschiedung von Marion und Thomas. Danke für eine schöne Zeit in Probsteierhagen. Einige von uns versprachen wiederzukommen. Carsten begleitet uns noch bis zur Autobahn, nicht ohne uns noch am „Moppedtreffpunkt des Norden´s“ am Rastorfer Kreuz vorbeizulotsen. Dort wo die B 404 die A 24 kreuzt verabschiedeten wir uns von denen, die auf der Autobahn etwas schneller in Richtung Heimat wollten. Der Rest machte sich auf den Weg in heimatliche Gefilde auf kleinen Landstraßen bis Fehrbellin. Rauf auf die Autobahn – und nun war anstellen angesagt. Stau bis Berlin City? - Nicht mit uns! Jetzt zerstreute sich auch der Rest der Gruppe. Jeder suchte sein Heil in der Flucht.  An der nächsten Abfahrt runter von der Bahn und auf kleinen Straßen bis an sein Ziel.    Macht sowieso mehr Spaß als der Highway – oder ??

Fazit:   Die bisher teuerste Himmelfahrtstour hat sich auch als die für mich eindrucksvollste erwiesen. Eine rundherum gelungene Sache, an der nicht zuletzt  unser Tourguide Carsten und die Wirtsleute Marion Und Thomas von „Suckow´s Gasthof“  einen maßgeblichen Anteil hatten.

Dank an alle, die mich bei der Organisation unterstützt haben, allen voran Horst (Iron Fox),      Ingo (Iron Viper) und Lars ( Iron Steiner) sowie meiner Frau Pitti (Iron Tiger) für ihr unendliches Verständnis.

Holger

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